Ein Fotoshooting Weihnachtsmarkt Köln stand schon lange auf meiner Liste, und diesen Dezember bot sich endlich die perfekte Gelegenheit. Normalerweise ist das Wetter grau, aber ein klarer, trockener Abend ermöglichte mir ein spontanes Projekt. Über eine kurzfristige Ausschreibung fand ich Melanie – ein neues Gesicht für mein Portfolio und unser erstes gemeinsames Shooting.
In diesem „Hinter der Kamera“-Beitrag zeige ich dir, wie ich die Lichter des Marktes für dieses Fotoshooting Weihnachtsmarkt Köln genutzt habe, um stimmungsvolle Portraits zu kreieren.
Mein Ziel für dieses Winterfotoshooting war klar definiert: Ich wollte die authentische Weihnachtsstimmung transportieren. Oft neigen wir Fotografen dazu, alles perfekt auszuleuchten. Doch auf einem Weihnachtsmarkt lebt das Bild von den warmen Lichterketten, dem Schein der Buden und dem Kontrast zur dunklen Nacht.
Deshalb lautete meine Devise: Available Light First.
Ich wollte die vorhandenen Lichtquellen als Hauptlicht nutzen und die Atmosphäre nicht „wegblitzen“. Das Ergebnis: stimmungsvolle Winterportraits, authentisch und lebendig.
Um bei Nacht ohne Stativ und ohne dauerhaftes Blitzlichtgewitter zu arbeiten, braucht es verlässliches Equipment. Für Portraitfotografie bei Nacht vertraue ich auf bewährte Kombinationen.
Planung ist gut, offene Augen sind besser. Ich ließ mich über den Markt treiben und nutzte die Gegebenheiten, die sich mir boten. Zwei Momente stachen bei meinem Fotoshooting auf dem Weihnachtsmarkt in Köln besonders heraus:
Auf dem Markt stand ein alter VW-Bus des Kölner VR-Unternehmens TimeRide. Da gerade keine Vorstellung lief, fragte ich spontan, ob ich ihn nutzen durfte. Das „Ja“ kam sofort. Ich positionierte Melanie im warm beleuchteten Innenraum, während ich von außen durch die Scheiben fotografierte. Der natürliche Rahmen und das warme Licht im Bus bildeten einen perfekten Kontrast zur kalten Außenwelt.
Ein Standbetreiber fiel mir durch sein mittelalterliches Gewand auf – er wirkte wie ein fahrender Händler oder Alchemist aus einer anderen Zeit. Auch hier: einfach fragen. Er stimmte sofort zu, für ein paar Bilder mit Melanie zu posieren. Diese Interaktion zwischen Model und „Charakter“ schuf eine kleine, glaubhafte Geschichte.
Ob beim Glühwein, vor den Auslagen oder in der einfachen Passbild-Fotobox am Rande des Marktes: Die besten Bilder dieses Abends entstanden, weil ich nicht gegen die Dunkelheit gekämpft habe, sondern sie als stilistisches Mittel akzeptiert habe.
Für mich als Fotograf ist dieses Weihnachtsmarkt-Shooting wieder ein Beweis dafür, dass spontane Kommunikation (mit Model und Händlern vor Ort) der Schlüssel zu lebendigen, authentischen Bildern ist.
Sie suchen einen erfahrenen Fotografen? Lassen Sie uns bei einem unverbindlichen Kennenlernen über Ihre Wünsche und Vorstellungen sprechen. Ich freue mich darauf, Sie kennenzulernen.